Klimafonds

Finanzierung von Klima-Projekten

Für jede durch EKOenergie verkaufte MWh fließt ein Mindestbetrag von 0,10 € in den Klimafonds. Mit diesem Geld werden Projekte gefördert, die Energiearmut in Entwicklungsländern bekämpfen.

EKOenergie widmet sich ausschließlich Projekten, die von erfahrenen Organisationen geleitet werden. Die Auswahl der Projekte findet unter transparenten Bedingungen statt, sodass Konsument und Verkäufer aktiv in den Entscheidungsprozess integriert werden. Die finale Selektion wird von dem Vorstand von EKOenergie getroffen. Für Vorschläge und Empfehlungen sind wir immer offen.

Alle Organisationen arbeiten in enger Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort und die ausgewählten Projekte sind Bestandteil eines langjährigen, ambitionierten Projekts.

Frühere Klimaprojekte 2015 – 2016

  • Tansania: Die italienische Organisation ‘Instituto Oikos’ installierte Solaranlagen auf dem Dach einer Schule im Norden Tansanias.
  • Indonesien: Auf dem Dach von zwei Schulen in Sumba, einer indonesischen Insel, wurden von der niederländische Organisation ‘HIVOS’  Solaranlagen errichtet.
  • Kamerun: Solaranlagen wurden durch die schweizerische Organisation ‘SolAfrica’ auf den Dächern von drei Schulen installiert.
  • Togo: 10.000 € gingen an die belgische Organisation “Solar without borders” zur Installation von Solarkiosken in Togo.
  • Nicaragua: 20.000 € spendeten wir für die amerikanische Organisation “Green Empowerment” für ein Projekt, um Solarenergie in ländliche Gebiete Nord-Nicaraguas zu bringen.
  • Peru: Mit € 5,000 unterstützten wir ein Projekt der internationalen Organisation Practical Action, dass Solarenergie in einsame Dörfer in den peruanischen Anden brachte.

Klimaprojekte 2017

  • Energiecafé in Tadschikistan: Wir spendeten 15.000 € an die norwegische Organisation Naturvernforbundet für ein Projekt in Tadschikistan. In Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeindeorganisation Oyandasoz haben sie im abgelegenen Dorf Nisur, Tadschikistan, ein solarbetriebenes Energiecafé eingerichtet und ein Vertriebsnetz für Solarleuchten aufgebaut.
  • Solarstrom für Gesundheitszentren in Guinea: 15.618 € wurden an die französische Organisation Santé Sud für ein Projekt in Guinea gespendet. Dieses Projekt verbesserte den Zugang zur Gesundheitsversorgung für mehr als 50 000 Einwohner. Santé Sud ermöglicht dies durch eine umweltfreundliche Stromversorgung durch Photovoltaikmodule für Gesundheitszentren.
  • Hausbeleuchtung für Dörfer in Indien: 17.000 € wurden an der indischen Nichtregierungsorganisation Gram Vikas für ein Projekt zur Hausbeleuchtung in Indien gespendet. Insgesamt wurden 120 Haushalte abgedeckt. Abgelegene Gemeinschaften ohne Verbindung zum Versorgungsnetz erhielten Priorität, wie zum Beispiel die Teile des Kalahandi-Distrikts von Odisha, Indien.
  • Solar für Schulen in Madagaskar: 25.000 € wurden für ein Projekt der Schweizer Organisation CEAS in Madagaskar gespendet. Mit dem Geld wurden drei solarbetriebene Kioske in Schulen in ländlichen Dörfern in Madagaskar installiert.
  • Solarenergie für Zululand, Südafrika: Siemenpuu und EKOenergie spendeten zusammen 35.000 € (EKOenergie-Anteil: 18.000 €) für ein Projekt des Africa Conservation Trust, Südafrika. Ihr Zululand Community Solar Project zielt darauf ab, Familien in den Dörfern Kwadlakuse und Esikhuthwaneni mit Solarenergie zu versorgen. Beide Dörfer liegen in sehr abgelegenen, ländlichen Gegenden in KwaZulu-Natal. Diese Region ist Teil der Zululand-Bezirk-Gemeinde, eine der ärmsten Regionen in Südafrika hauptsächlich auf Grund seiner Geschichte als abgelegenes Randgebiet.
  • Energiekiosk in Togo: 20.000 € wurden der belgischen Organisation Solar ohne Grenzen (Solar zonder grenzen) für die Installation von 6 weiteren Solarkiosken und zum Aufbau von kleinen Stromnetzwerken in Togo gespendet.
  • Solarpumpen für Frauen im Senegal: EKOenergie spendete 20.000 € an Fondem (Fondation Énergies pour le Monde). Mit dem Geld haben sie 2 Solarpumpen in Ouonck, einem Dorf im Süden Senegals, installiert. Diese sind sehr wichtig dort, da die Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle der dortigen Bevölkerung ist.

Klimaprojekte 2018

  • Solarkliniken im Kayin-Staat, Myanmar: Green Empowerment und das Border Green Energy Team (BGET) werden erneuerbaren Strom für 8 Kliniken, ein Trainingcenter für Sozialarbeiter im Bereich der Suchterkrankungen und eine Schule bereitstellen. Somit werden die medizinische Versorgung und die Bildungsmöglichkeiten in dieser Region verbessert. Etwa 29,700 Personen, die in den Dörfern und Flüchtlingscamps in Kayin entlang der Grenze zwischen Thailand und Myanmar leben, werden von diesem Projekt profitieren. Neben der Installation von den 280-350 Watt Solarsystemen wird Wissen bezüglich des Aufbaus und der Instandhaltung der Systeme vermittelt. Es werden 3 Kilowatt Energie erzeugt werden, um den dortigen medizinischen Betrieb zu verbessern.
  • Sichere und gesunde Schulen in Apurimac, Peru: Practical Action stellt Strom, Wasser und sanitäre Einrichtungen sowie Informations- und Kommunikationsmittel für Schulen in Apurimac, Peru bereit. Die Schulen werden durch Trainings und Gesundheitsförderung unterstützt, um sich zu besonders sicheren und gesunden Schulen zu entwickeln. EKOenergie fördert Practical Action mit 28,558€ und hilft so, die Solarzellen des Projekts zu finanzieren.
  • Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern – erneuerbarer Strom in der ländlichen Gegend des Rakhaing-Staats, Myanmar: Istituto Oikos wird in einem abgelegenen Gebiet des Thandwe-Bezirks ein Solar Mini-Grid installieren. Durch dieses Projekt werden 25 Haushalte (56 Männer und 41 Frauen) in der Stadt Nyaung Chaung, Teil der Gwa Gemeinde, mit zuverlässigem und erneuerbarem Strom versorgt. EKOenergie unterstützt dieses Projekt mit 15,000€.
  • Solar-Kioske für Togo: Solar without Borders installiert Smart-Solar-Nano-Grids in Togo. Ein Smart-Solar-Nano-Grid ist ein netzunabhängiges Solarsystem, welches 8 Familien mit erneuerbarem Strom (220V) versorgt. Jede Familie hat ihren eigenen Strommesser. Mit einer simplen SMS können diese dann ihre energy credits wieder aufladen. Die 8 Familien zahlen das Solarsystem zusammen ab, da sie ihren Strom monatlich schon im Vorhinein bezahlen. Nach 4 Jahren ist das Solarsystem vollständig abbezahlt und die Familien werden zum Besitzer des Systems. EKOenergie spendet 6,000€ an dieses Projekt.
  • Die Zukunft von Kindern aufhellen, Madagascar: Die schweizerische Organisation CEAS bindet durch dieses Projekt Schulen in den ländlichen Gegenden von Amboanjobe an das Stromnetz an. Mittlerweile stellt dieses Projekt aber sogar für die ganze Bevölkerung dort Möglichkeiten zur Verfügung, Strom zu beziehen. Ein Solarkiosk gleich neben einer Schule ermöglicht jeder Klasse das Nutzen von elektrischem Licht und Steckdosen, wodurch ein besseres Lernen ermöglicht wird. Desweiteren ist so der Unterricht nach Sonnenuntergang möglich, beispielsweise für Eltern, die Lesen und Schreiben lernen wollen. EKOenergie unterstützt dieses Projekt mit 18,000€.
  • Solarbetriebener Wasser- und Energiekiosk im Westen Kenias: Das Projekt Solafrica zielt auf das Bereitstellen von bezahlbarem Strom und auf die Erhaltung der Natur ab. Die Erhaltung der Natur wird durch das zuverlässige Bereitstellen von sauberem Wasser für den persönlichen Verbrauch und für die Landwirtschaft erreicht. EKOenergie spendet 23,400€ an dieses Projekt.
  • Solarenergie für Nord-Darfur, Sudan: Wir unterstützen hier ein Projekt, was wir bereits 2017 mitfinanzierten. 2018 spenden wir 40,000€, um die Entwicklung des revolvierenden Fonds zu stärken und mehr Solarsysteme für Kliniken, soziale Einrichtungen und Unternehmen unter der Leitung von Frauen zu ermöglichen. Diese Projekt wird von Practical Action realisiert.
  • Elektrifizierung von Myanmar’s Trockengebiet: Installierung eines finanzierbaren Solar-PV-Drip-Irrigation-Systems, Myanmar: 48,000€ (23,000€ von EKOenergie und 25,000€ von der Siemenpuu Foundation) gehen an die Renewable Energy Association in Myanmar. Durch deren Projekt werden 10 Solar-PV-Drip-Systeme in 5 Dörfern des Trockengebiet Myanmars installiert, welche als Training und Demonstration dienen. Es wird ein revolvierernder Fonds aufgebaut, um die Durchführung zu beobachten und das Geld für die 10 Systeme zurückzuzahlen. Es wird insgesamt 50 Bauernhöfen in dem Trockengebiet helfen, Lohn zu erhalten. Dieses Projekt wird längerfristig auch die Grundwasserschicht schützen.
  • Elektrifizierung in ländlichen Gegenden, Nepal: 40,000€ (20,000€ von EKOenergie und 20,000€ von der Siemenpuu Foundation) spenden wir an das Center for Rural Technology of Nepal, um die Installation von 2 kleinen Wasserkraftanlagen (pico-hydro-units) im Hupsikot-Nawalparasi-Gebiet und im Udayapur-Gebiet zu ermöglichen. Die Dörfer haben aktuell keinen Zugang zu Strom, doch durch die Installation können 115 und 70 Haushalte diesen erhalten. Der umwelttechnische Nutzen dieses Projekts ist eher eingeschränkt. Die Wasserquelle des Flusses wird teilweise umgeleitet, in dem seperaten Kanal für die Stromerzeugung werden jedoch keine größeren Dämme errichtet. Die Anlage mit einer Kapazität von 5 Kilowatt ist in ihrem Aufbau sehr klein und benötigt somit nur 10-15% des fließenden Wassers zur Stromerzeugung. Somit werden die Lebensräume von Wasserlebewesen, Fischen und anderem Leben im Fluss nicht beeinträchtigt.
  • Design und Installation eines lokal hergestellten Windturbinensystems mit zusätzlichen Solarsystemen, Nepal: 37,000€ (22,000€ von EKOenergie und 15,000€ von der Siemenpuu Foundation) gehen an das nepalesische Energy, Environment Research and Development Centre für das Design und die Installation einer lokalen 1 Kilowatt Windturbine mit zusätzlicher Solaranlage (3 Kilowatt) in Mustang, Nepal. Dieses Projekt zielt darauf ab, 40 Haushalte und eine Schule namens Birendra Prathamik Vidhyalya mit Strom zu versorgen.
  • Solarenergie für die Widerstandsfähigkeit einer Gemeinde in Nepal: 25,000€ spendet EKOenergie an ein Projekt von Renewable World. Das Projekt wird eine innovative und multifunktionale Micro-Grid Solaranlage, die der Gemeinschaft gehört, in einer kleinen, abgelegenen Gemeinde im Surkhet-Bezirk in Nepal installieren. Die Anlage soll die Energiearmut und soziale Ungleichheit bekämpfen. Insgesamt sollen 2,750 Personen davon profitieren. Die Anlage soll des Weiteren gewährleisten, dass die Gemeinde die Arbeitsplätze, die medizinische Versorgung und die Sicherheit gewährleisten kann.

 

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